Das Gebäu­de mar­kiert eine wich­ti­ge städ­te­bau­li­che Situa­ti­on an einem der süd­li­chen Ein­gän­ge zur Innen­stadt. Die Gestal­tung der Fas­sa­den reagiert auf die Unter­schied­lich­keit der sich hier kreu­zen­den beleb­ten Stra­ßen. Die stark befah­re­ne Kriegs­stra­ße wird vom Schwung der hori­zon­tal geglie­der­ten Metall­fas­sa­de beglei­tet, eine ruhi­ge mit Kera­mik­plat­ten ver­klei­de­te Loch­fas­sa­de bil­det – gemein­sam mit der gegen­über­lie­gen­den Zie­gel­fas­sa­de der Hein­rich-Hübsch-Schu­le – die gewünsch­te Torsituation.

Eine mehr­ge­schos­si­ge Hal­le im Inne­ren der Anla­ge, der Mit­tel­punkt des Ver­lags­hau­ses, wird durch aus­ge­dehn­te Holz­flä­chen bestimmt. Die Gestal­tung des Boden­be­lags weist auf den unter dem Gebäu­de ver­lau­fen­den „Land­gra­ben“ hin.

OrtKarls­ru­he
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Bau­zeit1994–1996
Flä­che46.960 m³
Raum46.960 m³
Aus­zeich­nun­genWett­be­werb 1993 – 1. Preis

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011