Stu­den­ti­sche Mitarbeit

Zur Ver­stär­kung unse­res Teams suchen
wir stu­den­ti­sche Mit­ar­bei­ter (m/w/d) aus dem Architekturstudium.

Dei­ne Aufgaben

  • Mit­ar­beit an lau­fen­den Wettbewerben
  • Ent­wür­fe für pri­va­te und öffent­li­che Bauherren
  • Unter­stüt­zung bei lau­fen­den Pro­jek­ten in der Ausführungsplanung
  • Beglei­tung auf der Baustelle

Wir bie­ten

  • lau­fen­de Pro­jek­te in Karls­ru­he, Pforz­heim und Walldorf
  • abwechs­lungs­rei­che, eigen­ver­ant­wort­li­che Tätigkeit
  • ange­neh­me Arbeitsatmosphäre
  • moti­vier­tes Team
  • fle­xi­ble Arbeitszeit

Dein Pro­fil

  • selb­stän­di­ges Arbei­ten mit dem Ziel im Blick
  • pra­xis­na­he und krea­ti­ve Lösungen
  • struk­tu­riert und organisiert
  • gute Deutsch­kennt­nis­se in Wort und Schrift

Unser Pro­fil

  • Wir entwi­ckeln und pla­nen seit über 60 Jah­ren lang­le­bi­ge und Stadt­bild prä­gen­de Gebäu­de in Karls­ru­he und Umgebung.
  • wir arbei­ten mit Archi­CAD und Orca AVA
  • unser Büro ist im Karls­ru­her Musikerviertel

Wir freu­en uns über Dei­ne Bewerbung.

Ansprech­part­ne­rin:
sabine.​mueller@​wgk-​ka.​de

Jun­ges Woh­nen Walldorf

Das von uns umge­bau­te Wohn- und Geschäfts­haus liegt in der Fuß­gän­ger­zo­ne in zen­tra­ler Lage in Wall­dorf. Im Erd­ge­schoss befin­det sich eine Ein­zel­han­dels­nut­zung, das 1. Ober­ge­schoss und Tei­le des 2. Ober­ge­schos­ses wer­den vom Kin­der- und Jugenthea­ter der Stadt Wall­dorf genutzt.

Haupt­be­stand­teil der Maß­nah­men war der Umbau der Wohn­nut­zung im 2. Ober­ge­schoss und Dach­ge­schoss zur Wohn­ge­mein­schaft „Jun­ges Woh­nen“ für Aus­zu­bil­den­de der Stadt Wall­dorf. Die Wohn­nut­zung als Wohn­ge­mein­schaft erfor­der­te Ver­än­de­run­gen der Raum­zu­schnit­te und Erneue­run­gen der Haustechnik.

Rat­haus Neu­ried-Alten­heim (Baden)

Teil­nah­me am Verhandlungsverfahren

Altes Rat­haus (Haupt­bau) und Haus Fried­rich­stra­ße 2 wer­den als Soli­tä­re frei­ge­stellt. Nichts soll an den drei Sicht­sei­ten des alten Rat­hau­ses ange­baut wer­den. Zwi­schen den bei­den Häu­sern wird – in zwei­ter Rei­he mit etwas Abstand, gie­bel­stän­dig zur Fried­rich­stra­ße – ein ver­bin­den­der Holz­bau gestellt, der an einen Tabak­spei­cher oder eine Scheu­ne erin­nert, wie sie typisch für die Gegend sind und bei­spiels­wei­se in den Orten der Gemein­de Neu­ried stehen.

Der Holz­bau ent­hält eine Ein­gangs­hal­le und das Bür­ger­bü­ro im Erd­ge­schoss sowie den Genein­de­rats­saal mit Lob­by im Ober­ge­schoss. Ein vor­ge­la­ger­tes Por­tal bil­det den Haupt­ein­gang und schafft am so ent­stan­de­nen Vor­platz die neue Adres­se der Gemein­de. Glä­ser­ne Fugen schaf­fen den benö­tig­ten Abstand zu den bei­den Altbauten.

Um die Bar­rie­re­frei­heit zu errei­chen, wer­den die ver­schie­de­nen Fuß­bo­den­ni­veaus zusam­men­ge­fasst. Dazu wird das Haus Fried­rich­stra­ße 4 zurück­ge­baut. Die Tief­ga­ra­ge bleibt jedoch erhal­ten und ist der Sockel für den neu­en Verbindungsbau.

Nichts soll an den drei Vor­der­sei­ten des Alten Rat­hau­ses ange­baut wer­den. Des­halb wird der Auf­zug, der alle Geschos­se (UG bis DG) erschließt, auf der Hin­ter­sei­te des Baus ange­ord­net. Damit bleibt die Sta­tik im Innern des Alt­baus unan­ge­tas­tet, zumal auch eini­ge Tei­le nicht unter­kel­lert sind.

Neben dem Auf­zug wird anstel­le der bestehen­den Trep­pe des Haupt­hau­ses ein neu­es Trep­pen­haus geschaf­fen, das den Dreh-und-Angel­punkt des Hau­ses bil­det. Von der neu­en Ein­gangs­hal­le gelangt man so in das Haupt­haus und zum gro­ßen Sit­zungs­saal. Damit im Haupt­haus auf einen zwei­ten bau­li­chen Ret­tungs­weg ver­zich­tet wer­den kann, wird es als innen­lie­gen­der Sicher­heits­trep­pen­raum aus­ge­bil­det. Im Haupt­haus sind die Funk­tio­nen zu Nut­zungs­ein­hei­ten mit ca 210 m² zusam­men­ge­fasst. An der Fried­rich­stra­ße gibt es an bekann­ter Stel­le ein zwei­tes not­wen­di­ges Treppenhaus.

Der Gemein­de­rats­saal im Ober­ge­schoss des Ver­bin­dungs­baus lässt sich mit einer mobi­len Trenn­wand zu sei­ner Lob­by öff­nen und kann so auf ca. 230 m² erwei­tert wer­den. Der Gemein­de steht somit eine fle­xi­ble Ver­samm­lungs­stät­te zur Verfügung.Im Innern ist der Saal mit hel­len Akus­tik­plat­ten aus Weiß­tan­ne ver­klei­det. Das Dach­ge­bälk bleibt sichtbar.

Im Haupt­haus wer­den im Erd­ge­schoss, Bür­ger­meis­ter und klei­ner Sit­zungs­saal untergebracht.

In den bei­den Ober­ge­schos­sen Haupt­amt und Rech­nungs­amt, sowie die Bau­äm­ter. Im Dach­ge­schoss hat wie gewohnt das Archiv Platz. Im Alt­bau Fried­rich­stra­ße 2 wird im EG das Stan­des­amt mit Trau­zim­mer und im OG die Orts­ver­wal­tung beherbergt.

Das Dach­ge­schoss dient eben­falls als Lager.

Die neu­en Arbeits­räu­me der Gemein­de wer­den in Grup­pen­bü­ros fle­xi­bel unter­teilt. Dazu wer­den Ein­zel­räu­me zum kon­zen­trier­ten Arbei­ten und klei­ne­re und grö­ße­re Bespre­chungs­räu­me geschaf­fen. Gemein­schafts­räu­me mit Küchen bil­den zen­tra­le Treff­punk­te zum sozia­len Aus­tausch der Mitarbeitenden.

Ins­ge­samt pro­pa­gie­ren wir eine Archi­tek­tur des „ein­fa­chen Bau­ens“ ohne viel Haus­tech­nik und mit natür­li­cher Fens­ter­lüf­tung. Dies soll die investitions‑, Betriebs- und War­tungs­kos­ten mini­mie­ren. Letzt­end­lich mini­miert es dadurch auch den Res­sour­cen­ver­bauch und ermög­licht den Men­schen eine ein­fa­che Hand­ha­be und ange­neh­me Nutzung.

Bau­en für eine offe­ne Gesellschaft

Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he mit Chris­ti­an Kan­dzia (3. v. l.) bei der Aus­stel­lung „Bau­en für eine offe­ne Gesell­schaft“ über über Leben und Werk von Gün­ter Behnisch. 

Am Frei­tag, den 16. Sep­tem­ber 2022 hat­ten wir mit der Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he unse­re Büro­ex­kur­si­on nach Stutt­gart zur Aus­stel­lung über Gün­ter Beh­nisch „Bau­en für eine offe­ne Gesell­schaft“. Beson­ders haben wir uns über die Füh­rung von Chris­ti­an Kan­dzia gefreut und das anschlie­ßen­de, per­sön­li­che Gespräch.

Herr Kan­dzia hat an vie­len der Gebäu­de von Beh­nisch und Part­ner mit­ge­wirkt und war dabei unter ande­rem für die Farb­kon­zep­te zustän­dig. Mit sei­nen Foto­gra­fien hat er die Gebäu­de doku­men­tiert. Es war sehr span­nend und inspi­rie­rend, sei­nen Erzäh­lun­gen zur Ent­ste­hung der Gebäu­de zuzu­hö­ren. Es wur­de wohl damals sehr viel mehr bau­be­glei­tend geplant und mit der Bau­herr­schaft und den Hand­wer­kern gemein­sam ent­wi­ckelt, wäh­rend man im Roh­bau stand. So ent­stand die Farb­be­schich­tung der Adler­wand im Bon­ner Bun­des­tag durch per­sön­li­chen Ein­satz von Herrn Kandzia.

Das Fazit, was wir dar­aus mit­neh­men: Man muss sich als Archi­tekt auch wie­der mehr bei der Pla­nung trau­en und viel­leicht auch selbst mal Hand anlegen. 

Schul­zen­trum Wall­dorf Umbauten

Das Schul­zen­trum Wall­dorf, einem Ent­wurf der Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he von 1970, wur­de zuletzt 2001 von uns auf­ge­stockt und 2002 die Fas­sa­de reno­viert. Nun wer­den von uns suk­zes­si­ve die Innen­aus­bau­ten umge­baut. Die Umbau­ten sind nötig, um die innen­lie­gen­den Clus­ter, die in den 1970er Jah­ren als offe­ne Räu­me in die not­wen­di­gen Flu­re gebaut wur­den, den aktu­ell gül­ti­gen Brand­schutz­an­for­de­run­gen anzupassen.

Dabei wer­den die in Holz­bau­wei­se gebau­ten, schran­k­ar­ti­gen Ein­bau­ten durch dicht­schlie­ßen­de, feu­er­hem­men­de Wän­de ersetzt. Um den innen­lie­gen­den Räu­men, die als Clus­ter­räu­me meh­re­ren Klas­sen als Übungs­räu­me zur ver­fü­gung ste­hen, noch Tages­licht und eine Sicht­ver­bin­dung zu geben, wer­den G30-Fens­ter ein­ge­baut. Die Lüf­tungs­tech­nik und die Elek­trik wird eben­so angepasst.

Eben­so wer­den das ehe­ma­li­ge Sprach­la­bor und das Sekre­ta­ri­at der Real­schu­le an zeit­ge­mä­ße Anfor­de­run­gen ange­passt. Wenn die­se Maß­nah­men abge­schlos­sen sind, wer­den als nächs­tes die WC-Tür­me saniert und die Flur­de­cken ausgetauscht.

Wohn­pro­jekt Bre­ta­gne – Baden-Baden

Auf dem Are­al der ehe­ma­li­gen Kaser­ne „Marechal de Latt­re de Tas­si­gny“, ver­mark­tet durch Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft Cité mbH, ent­wi­ckel­te sich seit 2001 ein neu­er Stadt­teil in Baden-Baden. Hier ent­steht die­ses aus drei Bau­kör­pern bestehen­de Mehr­fa­mi­li­en­haus in Holzbauweise. 

Über drei Geschos­se ver­tei­len sich sechs­und­zwan­zig Woh­nungs­ty­pen unter­schied­lichs­ter Grö­ße und Zuschnitts, erschlos­sen über Lau­ben­gän­ge. Die Hang­si­tua­ti­on des Grund­stücks ermög­lich­te eine eben­erdi­ge Zufahrt zur Gara­ge, sowie eine Unter­brin­gung der not­wen­di­gen Technik‑, Kel­ler- und Neben­räu­me auf glei­cher Ebe­ne, größ­ten­teils in die Gelän­de­for­ma­ti­on eingebettet.

Die Wohn­ge­schos­se sind als Holz­bau kon­stru­iert, der auf einem Stahl­be­ton­kel­ler mit Tief­ga­ra­ge steht.
LageBaden-Baden
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Kam­me­rer & Sten­gel Part­ner­schaft mbB
Flä­che2.274 m²
Raum9.432 m³

Stadt­wer­ke Karlsruhe

Das Gebäu­de der Stadt­wer­ke wur­de in den 1970er Jah­ren nach einem Wett­be­werbs­ge­winn von unse­rem Büro errich­tet. Mit­te der 1980er Jah­re erfolg­te ein Erwei­te­rungs­bau, der auch von unse­rem Büro geplant und erstellt wur­de. Der gesam­te Bau­kör­per wur­de mit dem Hugo Häring Preis ausgezeichnet.

Im Jahr 2007 wur­de die Kan­ti­ne und Küche erneuert.

2013 wur­de schließ­lich mit der Pla­nung der ener­ge­ti­schen Sanie­rung begon­nen. Die vor­han­de­ne Fas­sa­de soll­te in Ihrem Erschei­nungs­bild und den vor­ge­häng­ten Alu­mi­ni­um­ver­klei­dun­gen und vor­ge­häng­ten Son­nen­se­geln erhal­ten blei­ben. Asbest­hal­ti­ge Bau­stof­fe und Mate­ria­li­en wur­den fach­ge­recht ent­sorgt. Die Fas­sa­de wur­de gedämmt und mit Auf­satz­ele­men­ten der Fens­ter und Drei­fach­iso­lie­rung ver­se­hen. In den 1. BA wur­den öffen­ba­re Fens­ter eingefügt.

LageDax­lan­der Stra­ße 72
76127 Karls­ru­he
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he         
Freie Archi­tek­ten BDA
Pla­nungs- und Bauzeit2013 – 2018
Flä­che14435 m²
Raum60820 m³

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011

Neu­er Part­ner in der Werkgemeinschaft

Seit dem 1. Juni 2022 ist Chris­ti­an Speel­manns neu­er Part­ner in unse­rer Partnerschaftsgesellschaft. 

Jür­gen Sten­gel ist seit 2005 Part­ner. Jut­ta Sten­gel wur­de im Janu­ar 2021 Part­ne­rin und es erfolg­te die Fir­mie­rung als Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he Freie Archi­tek­ten Sten­gel & Part­ner Part­ner­schaft mbB.

Chris­ti­an Speel­manns hat zuletzt in Ber­lin bei ver­schie­de­nen Archi­tek­tur­bü­ros gear­bei­tet, unter ande­rem bei Bert­hold Archi­tek­ten BDA. Dabei zeich­ne­te er sich unter ande­rem als Pro­jekt­lei­ter für den Neu­bau des Park­ho­tel Heil­bronn ver­ant­wort­lich. Bei der vier­jäh­ri­gen Arbeit am Pro­jekt ent­wi­ckel­ten sich enge Kon­tak­te in Baden-Würt­tem­berg. Die­se möch­te er in der Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he ein­brin­gen und erweitern. 

Die Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he wur­de 1961 als Zusam­men­schluss von fünf Archi­tek­ten gegrün­det, die in ihrer gemein­sa­men Arbeit eine ähn­li­che Hal­tung zu Ent­wurf und Durch­füh­rung ihrer Bau­auf­ga­ben her­aus­ge­bil­det hat­ten. Seit­dem wird die Werk­ge­mein­schaft über Genera­tio­nen von Part­nern kon­ti­nu­ier­lich weitergeführt.

Die drei Part­ner der Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he: Jut­ta und Jür­gen Sten­gel, Chris­ti­an Speelmanns

Sanie­rung Reuch­lin-Gym­na­si­um Pforzheim

Der Neu­bau des Reuch­lin­gym­na­si­um am Was­ser­turm in Pforz­heim wur­de 1968 ein­ge­weiht. Der Ent­wurf stammt von den Pforz­hei­mer Archi­tek­ten Ger­hard Aecker­le und ist als Ensem­ble von Meh­re­ren Bau­ten geglie­dert, die den Pau­sen­hof ein­fas­sen und mit Wan­del­gän­gen ver­bun­den sind. Die in die Jah­re gekom­me­nen Bau­ten wer­den von 2021 an bei lau­fen­dem Schul­be­trieb suk­zes­si­ve saniert. 

Ziel der Sanie­rung ist eine nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung der bestehen­den Bau­sub­stanz unter Berück­sich­ti­gung des Brand­schut­zes sowie eine ener­ge­ti­sche Auf­wer­tung der Gebäude.

Haupt­maß­nah­men der Sanie­rung betref­fen Brand­schutz­maß­nah­men, Erneue­rung der Dächer und Licht­kup­peln am Haupt­ge­bäu­de und Erwei­te­rungs­bau, sowie den Aus­tausch der Fens­ter­an­la­gen in den genann­ten Gebäuden.

In den Innen­be­rei­chen der Schul­ge­bäu­de am Reuch­lin-Gym­na­si­um wer­den Innen­tü­ren und Flur­de­cken aus­ge­tauscht. Im Wei­te­ren wird die Haus­tech­nik umfang­reich modernisiert.

In den Flu­ren rund um das Atri­um wer­den die Abhang­de­cken erneuert.

Bei der Sanie­rungs­maß­nah­me wer­den sowohl öko­no­mi­sche als auch öko­lo­gi­sche Gesichts­punk­te hin­sicht­lich Nach­hal­tig­keit und Res­sour­cen­scho­nung in Bezug auf Mate­ri­al­ein­satz berücksichtigt.

Beson­de­re Her­aus­for­de­rung ist die Sanie­rung im lau­fen­den Schul­be­trieb. Um den regu­lä­ren Schul­be­trieb fort­lau­fend gewähr­leis­ten zu kön­nen, wer­den auf dem Park­platz unter­halb des Sport­plat­zes vier Klas­sen­con­tai­ner aufgestellt.

Das Dach wird voll­stän­dig neu ein­ge­deckt und erhält neue Lichtkuppeln.
Die außen­lie­gen­den Prall­schei­ben wer­den far­big vervorgehoben.
Die Belüf­tung der Klas­sen­zim­mer erfolgt über Lamellen.

Der Aus­tausch der Fens­ter­bän­der erfolgt unter Bei­be­hal­tung der ursprüng­li­chen Gestal­tung als Holz­fens­ter mit äuße­rer Alu­mi­ni­um­deck­scha­le. Die Öff­nungs­flü­gel erhal­ten außen­lie­gen­de Prall­schei­ben aus far­bi­gem Glas in zwei Grün­tö­nen, in Anleh­nung an die Far­ben des Gym­na­si­ums. So bleibt das gewohn­te Bild des mar­kan­ten Bru­ta­lis­mus­baus erhalten.

THW-Orts­ver­bands­ge­bäu­de und Fahr­zeug­hal­le in Niefern-Öschelbronn

Die Bau­maß­nah­me umfasst den Neu­bau des Orts­ver­bands­ge­bäu­des mit KFZ-Hal­le für den Orts­ver­ein des THW Nie­fern- Öschelbronn.

Die bei­den Gebäu­de mit Pult­dä­chern und einer Putz- und Metall­fas­sa­de bil­den recht­wink­lig zuein­an­der gestellt eine gro­ße Hoffläche.

Das Ortver­bands­ge­bäu­de wur­de zwei­ge­schos­sig gebaut und beinhal­tet neben den im Erd­ge­schoss befind­li­chen not­wen­di­gen Sani­tär- und Umklei­de­räu­men Räu­me für einen Werk- und Übungs­raum mit Materiallager.

Im Ober­ge­schoss befin­den sich Räu­me der Ver­wal­tung, eine gro­ße Küche und ein Jugend­raum. Zwei Schu­lungs­räu­me, die mit einer mobi­len Trenn­wand ver­bun­den wer­den kön­nen, sind über einen Steg mit einer Frei­flä­che an den Aus­sen­be­reich angebunden.

Die Fahr­zeug­hal­le mit neun Stell­plät­zen ver­fügt über eine Abgas­ab­sau­gung. Die Rück­wand dient als Stütz­mau­er zur Stra­ße hin und ermög­licht eine siche­re Befes­ti­gung des längs­sei­ti­gen Schwerlastregals.

Teil­ver­glas­te Sek­tio­nal­to­re ermög­li­chen einen Sicht­be­zug zwi­schen Hal­le und Hof.

LageNie­fern-Öschel­bronn
Bau­herrBun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben BImA
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten BDA
Kam­me­rer & Sten­gel Part­ner­schaft mbB
Pla­nungs- u. Bauzeit2016 – 2018

Fahr­zeug­un­ter­stand Betriebs­hof Tief­bau­amt – Karlsruhe

Auf­ga­ben­stel­lung war auf dem Betriebs­ge­län­de des Tief­bau­amts Karls­ru­he im Gewer­be­ge­biet Kil­lis­feld die Schaf­fung eines unbe­heiz­ten Wit­te­rungs­schut­zes für die Fahr­zeu­ge und Gerät­schaf­ten des Stra­ßen­bau­be­zirks Ost, sowie des Kanal­be­triebs, zur Scho­nung und Redu­zie­rung der War­tungs- und Unter­hal­tungs­ar­bei­ten. So ent­stand die­ser Fahr­zeug­un­ter­stand, bestehend aus einer acht­ach­si­gen, stüt­zen­ge­la­ger­ten Dach­kon­struk­ti­on aus feu­er­ver­zink­ten Stahl­pro­fi­len, tra­pez­blech­ge­deckt, süd­sei­tig begrenzt durch eine Sicht­be­ton­wand mit einem ober­sei­tig abge­spann­ten Gewe­be, zwecks Wind- und Regenschutz.

OrtKarls­ru­he
Bau­herrStadt Karls­ru­he
Amt für Hoch­bau und Gebäudewirtschaft
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Kam­me­rer & Sten­gel
Part­ner­schaft mbB
Bau­zeit2018
Flä­che467 m²
Raum2.446 m³

Stra­ßen­bahn­be­triebs­hof Ger­wig­stra­ße – Karlsruhe

Der Betriebs­hof umfasst eine War­tungs- und Wasch­hal­le mit Werk-stät­ten und Sozi­al­räu­men, eine Abstell­hal­le und ein Gebäu­de mit Leit­stel­le. Die Lage zwi­schen Innen­stadt und Gewer­be­ge­biet wur­de z. B. mit Hil­fe begrün­ter Flach­dä­cher umwelt­ver­träg­lich in die Umge­bung eingepasst.

LageGer­wig­stra­ße 65
76131 Karls­ru­he
Bau­herrVer­kehrs­be­trie­be Karlsruhe
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
mit
Pion­tek und Part­ner, Ettlingen
Bau­zeit2005 bis 2008
Bau­zeit 3. Hallenschiff2015 bis 2016
Flä­che30.218 m²
Raum184.335 m³

Neu­ge­stal­tung Orts­mit­te Biberach

Die offe­ne Hal­le glie­dert den Platz.

Durch Auf­ga­be und Ver­la­ge­rung von Indus­trie­be­trie­ben waren in der Mit­te der Gemein­de Biber­ach im Kin­zig­tal gro­ße Frei­flä­chen ent­stan­den, zu deren Neu­ge­stal­tung ein Wett­be­werb aus­ge­schrie­ben wurde. 

Wir schlu­gen vor, dort zwei Plät­ze anzu­le­gen, einen „offi­zi­el­len“ Platz mit Beton­pflas­te­rung, der sich mit sei­ner stren­gen Regel­mä­ßig­keit auf das klas­si­zis­ti­sche Rat­haus bezieht, und einen mit Por­phyr gepflas­ter­ten „gemüt­li­chen“ Platz mit Bier­gar­ten hin­ter dem Fach­werk­haus (Hei­mat­mu­se­um Ket­ter­er­haus). Als letz­ter Bau­ab­schnitt des Wett­be­werbs­er­folgs aus dem Jahr 2000 wur­de nun die offe­ne Hal­le realisiert.

OrtBiber­ach (Baden)
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Bau­zeit2002 bis 2012 (meh­re­re Bauabschnitte)
Flä­checa. 2 Hektar
Aus­zeich­nun­genWett­be­werb 2000 – 1. Preis

Betriebs­hof­werk­statt mit Leit­stel­le – Brebach

In der Werk­statt­hal­le sind 6 Arbeits­stän­de mit Gru­ben und Arbeits­büh­nen unter­ge­bracht, die Wasch­an­la­ge ist in einem sepa­ra­ten Bau­kör­per ange­glie­dert. Die Werk­statt ist mit einer Unter­flur­he­be­an­la­ge, einer mobi­len Hebe­an­la­ge, 4 Kran­an­la­gen und einer mobi­len Rad­satz­dreh­ma­schi­ne (Mobi­turn) aus­ge­stat­tet. Büros und Sozi­al­räu­me und der Bereich der Leit­stel­le schlie­ßen die Hal­le nach Osten hin ab. Sie sind durch die anthra­zit­far­be­ne Eter­nit-Ver­klei­dung, mit oran­ge­nen Blech­pa­nee­len in den durch­ge­hen­den Fens­ter­bän­dern, deut­lich am Bau­kör­per ables­bar. Die Leit­stel­le hebt sich durch eine aus­kra­gen­de Fens­ter­kon­struk­ti­on hervor.

Die Werk­statt­hal­le ist mit Well­blech­pa­nee­len verkleidet.

LageSaar­brü­cken-Breb­ach
Bau­herrStadt­bahn Saar GmbH
Pla­nungs­grup­peStadt­bahn­be­triebs­hof Breb­ach,
Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he            
Freie Archi­tek­ten BDA,
Trans­port Tech­no­lo­gie Kon­sult GmbH, Karlsruhe 
Leis­tungs­pha­sen1 bis 8 HOAI
Pla­nungs- u. Bauzeit2005 bis 2012
Net­to­nutz­flä­che NNF6.642 m²
Brut­to­ge­schoß­flä­che BGF9.585 m²
Brut­to­raum­in­halt BRI33.251 m³

Wald­schu­le Walldorf

2016 wur­den die Pavil­lons um klei­ne Anbau­ten ergänzt.

Die Wald­schu­le Wall­dorf wur­de in den Jah­ren 1964 bis 1968 errichtet.

Grund­riss der Schul­pa­vil­lons. Jeder Klas­sen­raum hat noch eine Außen­klas­se, in der Unter­richt unter frei­em Him­mel abge­hal­ten wer­den kann.
OrtWall­dorf
Bau­herrStadt Wall­dorf
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe
Pla­nungs- und Bauzeit1964 bis 1968
Reno­vie­rung und Anbauten2015 bis 2017, 2022
Umbau­ter Raum26.175 m³
Lage­plan der Waldschule

Mehr­fa­mi­li­en­wohn­haus in Karlsruhe

Das vier­ge­schos­si­ge Gebäu­de ersetzt ein zwei­ge­schos­si­ges Wohn­haus aus der Früh­zeit der Karls­ru­her Süd­stadt, das auf­grund sei­nes Zustands nicht mehr erhal­ten wer­den konnte.

Der Neu­bau ent­hält fünf Woh­nun­gen, für die auf dem nur ca. 170m² gro­ßen Grund­stück auch die hier erfor­der­li­chen fünf Kfz-Stell­plät­ze unter­ge­bracht wer­den mussten.

Die obe­ren bei­den Woh­nun­gen rei­chen als Mai­so­net­te-Woh­nun­gen bis ins Dachgeschoß.

Stand­ortKarls­ru­he
Bau­zeit2009 bis 2010
Leis­tungs­pha­sen1–9 HOAI
Wohn­flä­che335 m²
Brut­to­raum­in­halt2.565 m³

Wohn­an­la­ge Sophi­en­park – Karlsruhe

Die fünf­ge­schos­si­ge Wohn­an­la­ge mit 120 Woh­nun­gen und Tief­ga­ra­ge in der Karls­ru­her West­stadt am Ein­gang zum Grün­zug Not­ting­ham-Anla­ge besteht aus einem Gebäu­de mit Pult­dach ent­lang der Sophi­en­stra­ße und einem anschlie­ßen­den, win­kel­för­mi­gen Flach­dach­bau, die gemein­sam einen gärt­ne­risch gestal­te­ten Innen­hof umge­ben. Ent­lang der Sophi­en­stra­ße lie­gen eine Rei­he von Laden­ge­schäf­ten, eine Pra­xis, sowie ein Café.

LageSophi­en­stra­ße. 96 – 104
76135 Karls­ru­he
Bau­herrpri­vat
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Bau­zeit2004 – 2007
Flä­che11.850 m²
Raum66.192 m³

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011

Regio­na­les Rechen­zen­trum – Karlsruhe

Das in einem Indus­trie­ge­biet errich­te­te Rechen­zen­trum ent­hält in sei­nem Unter­ge­schoß Rechen­an­la­gen für die Ver­wal­tung von Gemein­den in Baden und Fran­ken. Im Erd­ge­schoß und den drei Ober­ge­schos­sen lie­gen an den Fas­sa­den Ein­zel­bü­ros, in der Mit­tel­zo­ne befin­det sich eine Kom­bi­bü­ro­flä­che. Die Fas­sa­den sind mit pro­fi­lier­ten Alu­mi­ni­um­flä­chen ver­klei­det, die Außen­wand des Haupt­trep­pen­hau­ses besteht aus Glasbausteinen.

LagePfann­kuch­stra­ße 4
76185 Karls­ru­he
Bau­herrRegio­na­les Rechen­zen­trum Karlsruhe
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Bau­zeit1995–1996
2003–2004
Flä­che6.027 m² & 1.818 m²
Raum25.910 m³ & 7.175 m³

Außen­fo­tos von Wil­fried Dechau, 2011

Erwei­te­rung Drais­schu­le – Karlsruhe

Das ca. 100 m lan­ge Schul­ge­bäu­de aus den 1950er Jah­ren wird durch einen zwei­ge­schos­si­gen Anbau mit Unterrichts‑, Ver­wal­tungs- und Neben­räu­men erwei­tert. Der Neu­bau ist mit dem par­al­lel lie­gen­den Alt­bau über eine Erschlie­ßungs­hal­le ver­bun­den, die sich an ihrem west­li­chen Ende erwei­tert. Dort las­sen sich drei Räu­me über varia­ble Wän­de unter­ein­an­der zu einem Aula­be­reich verbinden.

Über Brü­cken im Ober­ge­schoß sind auch die Trep­pen­häu­ser des Alt­baus erreich­bar. In der Hal­le hat der Künst­ler Leo­nar­do Mos­so eine Instal­la­ti­on aus far­bi­gen Neon­röh­ren angebracht.

LageTris­tan­stra­ße 1
76185 Karls­ru­he
Bau­herrStadt Karls­ru­he
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Bau­zeit2002–2003
Flä­che2.806 m²
Raum10.056 m³
Aus­zeich­nun­genMehr­fach­be­auf­tra­gung 2000 – 1. Preis

Zen­tra­le Betriebs­tech­nik – Uni­ver­si­tät Karlsruhe

Der kubi­sche Bau­kör­per auf dem Cam­pus des KIT, Karls­ru­he, beher­bergt Räum­lich­kei­ten für die Gebäu­de­leit­tech­nik, sowie Werk­stät­ten, Lager und Ver­wal­tung, mit an den Fas­sa­den­flä­chen ange­ord­ne­ten Ein­zel­bü­ros, erschlos­sen über eine Kom­bi­bü­ro­flä­che in der Mittelzone.

OrtKarls­ru­he
Bau­herrLand Baden-Würt­tem­berg
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Bau­zeit2002 bis 2003
Flä­che2.338 m²
Raum8.712 m³

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011

Ver­lags­haus Röser – Karlsruhe

Das Gebäu­de mar­kiert eine wich­ti­ge städ­te­bau­li­che Situa­ti­on an einem der süd­li­chen Ein­gän­ge zur Innen­stadt. Die Gestal­tung der Fas­sa­den reagiert auf die Unter­schied­lich­keit der sich hier kreu­zen­den beleb­ten Stra­ßen. Die stark befah­re­ne Kriegs­stra­ße wird vom Schwung der hori­zon­tal geglie­der­ten Metall­fas­sa­de beglei­tet, eine ruhi­ge mit Kera­mik­plat­ten ver­klei­de­te Loch­fas­sa­de bil­det – gemein­sam mit der gegen­über­lie­gen­den Zie­gel­fas­sa­de der Hein­rich-Hübsch-Schu­le – die gewünsch­te Torsituation.

Eine mehr­ge­schos­si­ge Hal­le im Inne­ren der Anla­ge, der Mit­tel­punkt des Ver­lags­hau­ses, wird durch aus­ge­dehn­te Holz­flä­chen bestimmt. Die Gestal­tung des Boden­be­lags weist auf den unter dem Gebäu­de ver­lau­fen­den „Land­gra­ben“ hin.

OrtKarls­ru­he
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Bau­zeit1994–1996
Flä­che46.960 m³
Raum46.960 m³
Aus­zeich­nun­genWett­be­werb 1993 – 1. Preis

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011

Grund­schu­le mit Turn­hal­le – Würmersheim

Am Rand einer Wohn­sied­lung in Wür­mers­heim bil­den das Schul­ge­bäu­de und die Turn­hal­le einen Innen­hof, bestimmt durch die run­de Form des Mehr­zweck­rau­mes und den über­dach­ten Ein­gangs­be­reich. Eine unre­gel­mä­ßig begrenz­te Flur­flä­che erschließt die Klas­sen­räu­me, die sich zum begrün­ten Schul­ge­län­de öff­nen. Beton­stei­ne, Holz­flä­chen und Tra­pez­blech-Dach­flä­chen sind die vor­herr­schen­den Materialien.

OrtDurmers­heim-Wür­mers­heim
Bau­herrGemein­de Durmersheim
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
Bau­zeit1991–1993
Flä­che675 m² & 405 m²
Raum5.100 m³ & 4.100 m³
Aus­zeich­nun­genWett­be­werb 1990 – 1. Preis
Aus­zeich­nung guter Bau­ten 1993

Büro­ge­bäu­de Städ­ti­sche Ämter – Karlsruhe

An der Kreu­zung der vom Karls­ru­her Schloss strah­len­för­mig aus­ge­hen­den Kreuz­stra­ße mit der Zäh­rin­ger­stra­ße passt sich die­ses Gebäu­de mit sei­ner in ein­zel­nen Stock­wer­ken vari­ier­ten Loch­fas­sa­de in die umge­ben­de klas­si­zis­ti­sche Bebau­ung die­ses Innen­stadt­be­reichs ein, ohne sei­nen Cha­rak­ter als zeit­ge­nös­si­sches Bau­werk zu ver­leug­nen. Die Kreu­zung wird durch die zwei­ge­schos­si­ge Ein­gangs­hal­le betont, als über­dach­ter öffent­li­cher Raum ein Bereich zwi­schen Außen und Innen.

Auf der Mit­tel­ach­se des sym­me­tri­schen Gebäu­des lie­gen auf jedem Geschoss Trep­pe und Erschlie­ßungs­be­reich, von dem aus Kor­ri­do­re Büros auf bei­den Sei­ten erschlie­ßen. Glä­ser­ne Dach­gau­pen belich­ten das Dachgeschoss.

Der win­kel­för­mi­ge Bau umschließt einen zurück­hal­tend gestal­te­ten grü­nen Hof.

LageZäh­rin­ger­stra­ße 61
76131 Karls­ru­he
Pla­nung und BauoberleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he Freie Archi­tek­ten BDA
Leis­tungs­zeit1981 bis 1982
Leis­tungs­pha­sen2 – 7 HOAI u. Bauoberleitung

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011

Baum­gar­ten­sied­lung Karlsruhe-Rüppur

Die Baum­gar­ten­sied­lung ent­stand Mit­te der 1960er Jah­re in drei Bau­ab­schnit­ten. Initia­tor war die Bau­ge­sell­schaft GAGFAH, die gro­ßen Wert dar­auf leg­te, das 37,5 ha gro­ße Gelän­de unter städ­te­bau­li­chen und gestal­te­ri­schen Prin­zi­pi­en zu bebau­en, die rich­tungs­wei­send für ein anspruchs­vol­les Woh­nen wer­den soll­ten. Es ent­stan­den ca. 700 Wohn­ein­hei­ten in unter­schied­li­chen Wohn­for­men – ein­ge­schos­si­ge Bun­ga­lows, zwei­ge­schos­si­ge Rei­hen­häu­ser, Mehr­fa­mi­li­en­wohn­blocks und drei Hochhäuser.

Das Land Baden-Würt­tem­berg erklär­te sie im Jahr 1980 zum Sie­ger des Lan­des­wett­be­wer­bes „Woh­nen am Stadt­rand“. Auf­grund sei­nes modell­haf­ten Cha­rak­ters, der sorg­fäl­ti­gen Ver­wen­dung weni­ger Bau­ma­te­ria­li­en und der hohen Aus­füh­rungs­qua­li­tät ist der ältes­te Teil der Baum­gar­ten­sied­lung als Sach­ge­samt­heit Kul­tur­denk­mal nach dem Denkmalschutzgesetz.

LageBatt­stra­ße, Hein­rich-Hei­ne-Ring, Rein­hold-Schnei­der-Stra­ße, 76199 Karlsruhe
Bau­herrGAGFAH Bau­ge­sell­schaft
Pla­nung & BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten
W. Hirsch, R. Hoin­kis, M. Lanz, P. Schütz, D. Stahl
Bau­zeit1962 bis 1973
Geschoss­flä­checa. 12.000 m²
Pla­nungs­ge­biet37,5 Hekt­ar

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011