Neu­bau Feu­er­wehr­haus Nord, Haltingen

Teil­nah­me am städ­te­bau­li­chen Ideen- und hoch­bau­li­chen Rea­li­sie­rungs­wett­be­werb zum Neu­bau des Feu­er­wehr­hau­ses Nord in Haltingen

Die Form unse­res Ent­wur­fes für die Feu­er­wa­che resul­tiert aus der inne­ren Orga­ni­sa­ti­on und der Glie­de­rung der Außen­räu­me, die abge­stimmt ineinandergreifen. 

Die Fahr­zeug­hal­le wird par­al­lel zum Eimel­din­ger Weg gelegt, sodass die Feu­er­wehr im Alarm­fall schnellst­mög­lich aus­rü­cken kann. Quer zur Fahr­zeug­hal­le liegt der Ver­wal­tungs­teil mit der Ein­satz­zen­tra­le. Die Lage ermög­licht einen direk­ten Blick von der Zen­tra­le in die Fahr­zeug­hal­le und den Alarm­hof im Süden sowie durch den offen gestal­te­ten Ruhe­raum auf den Übungs­hof und die Park­plät­ze im Norden. 

Im nord-öst­li­chen Teil der Feu­er­wehr sind ein­satz­re­le­van­te Räu­me wie die Alarm­gar­de­ro­ben und Wasch­räu­me unter­ge­bracht. Im süd-öst­li­chen Teil befin­den sich die Werk­stät­ten, das Lager mit Anlie­fe­rung und der Fahrzeugwaschplatz.

Ana­log zur Feu­er­wehr defi­niert der Bau­kör­per der Mehr­zweck­hal­le durch sei­ne L‑Form den Außen­raum, umschließt das Fest- und Kul­tur­ge­län­de und schirmt es von Stra­ße und Park­platz ab. 

Zonie­rung
Funk­tio­nen
Alarm­weg
Brand­schutz

Die Fahr­zeug­hal­le kann optio­nal in süd­li­cher Rich­tung mit gerin­gem Auf­wand erwei­tert wer­den. Der öst­li­che Gebäu­de­teil kann von der Hal­le unab­hän­gig nach Bedarf erwei­tert wer­den. Der Ver­wal­tungs­trakt kann durch Auf­sto­ckung und nach Wes­ten hin erwei­tert wer­den, ohne dabei die Durch­fahrt zum Alarm­hof zu behindern. 

Die neue Feu­er­wa­che wird im Sin­ne des kli­ma­ge­rech­ten Bau­ens ent­wor­fen. Die Wän­de wer­den als mas­si­ve Voll­holz­wän­de geplant, auf die die Decken­plat­ten als Stahl­be­ton­fer­tig­tei­le gelegt wer­den. Dadurch ent­steht aus­rei­chend ther­mi­sche Spei­cher­mas­se und es wird ein hoher Vor­fer­ti­gungs­grad der Bau­tei­le ermög­licht. Das Foy­er, inne­re Brand­wän­de, sowie die Übungs­fas­sa­de wer­den in Stahl­be­ton geplant. Die Fas­sa­de wird mit einer ver­ti­ka­len Lat­tung aus kar­bo­ni­sier­tem Holz vor Wit­te­rung geschützt. Innen­sei­tig wird das Holz sicht­bar gehal­ten. Exten­siv begrün­te Flach­dä­cher mit Pho­to­vol­ta­ik sind mitt­ler­wei­le Stan­dard und wer­den selbst­ver­ständ­li­cher eingeplant.

Erwei­te­rung Mör­burg­schu­le Schutterwald

Teil­nah­me am Rea­li­sie­rungs­wett­be­werb zur Erwei­te­rung der Mör­burg­schu­le und Mul­ti­funk­ti­ons­raum mit Biblio­thek in Schutterwald

Mit unse­rem Ent­wurf neh­men wir die vor­ge­ge­be­nen städ­te­bau­li­chen Kan­ten auf und set­zen zwei ruhi­ge Bau­kör­per, die den zen­tra­len Innen­hof nach Nor­den hin for­men.
Der Innen­hof bil­det das Herz der Schu­le und ist der Ver­tei­ler des ring­för­mi­gen Ensem­bles. Der wich­tigs­te Ein­gang bleibt wei­ter­hin der Haupt­ein­gang im Bestandsbau.

Die bei­den Bau­kör­per öff­nen einen Durch­gang mit direk­tem Blick zum Haupt­ein­gang. Vom Durch­gang führt der Ein­gang rechts zum Bau­ab­schnitt 1 mit Men­sa und Nach­mit­tags­be­treu­ung und links zum Bau­ab­schnitt 2 mit den Fach­klas­sen. Der Haupt­ein­gang erhält eine neue Trep­pen­an­la­ge mit Sitz­stu­fen, die auch als Büh­ne oder Tri­bü­ne für Ver­an­stal­tun­gen genutzt wer­den kann. 

Die neu­en Bau­kör­per docken an den Bestand auf den drei Stock­wer­ken des Klas­sen­baus aus den 1960er Jah­ren an.
Der Bestand wird voll­stän­dig in sei­nen Funk­tio­nen belas­sen und es wer­den nur mini­ma­le Ände­run­gen getä­tigt. Der Ring­schluss wird im Innern über Ver­bin­dungs­brü­cken mög­lich gemacht und groß­zü­gi­ge Trep­pen­häu­ser füh­ren in die Ober­ge­schos­se. Die brei­ten Flu­re die­nen auch als Auf­ent­halts- und Begegnungsflächen. 

Die Ober­ge­schos­se bil­den höl­zer­ne Bau­kör­per mit Fens­ter­bän­dern, die über einem glä­ser­nen Erd­ge­schoss schwe­ben.
Dies schafft eine opti­sche Ver­bin­dung zum Pfle­ge­heim am Dorf­platz, macht die Neu­bau­ten aber klar als Schul­ge­bäu­de kenntlich.

Zwi­schen die bei­den Raum­kan­ten von Schu­le und Wohn­ge­bäu­de wird ein ein­ge­schos­si­ger, fla­cher Bau­kör­per gesetzt, der den Höhen­ver­sprung des Gelän­des durch einen Sockel mit Sitz­stu­fen auf­nimmt. Vom Markt­platz und vom Fest­platz füh­ren Ein­gän­ge in ein durch­ge­steck­tes Foy­er, das den Zugang zum Gemein­de­saal, der Küche, sowie der Biblio­thek und wei­te­ren Funk­tio­nen ermöglicht.

Flucht­trep­pen, Schul­zen­trum Walldorf

Die geplan­te Flucht­trep­pe der Real­schu­le auf der Süd­sei­te des Gebäudekomplexes

Im Zuge der brand­schutz­tech­ni­schen Ertüch­ti­gung des Schul­zen­trums Wall­dorf wur­den von uns drei außen­lie­gen­de Flucht­trep­pen als zwei­ter Flucht- und Ret­tungs­weg des Gebäu­de­kom­ple­xes geplant. Jeweils im Gym­na­si­um und der Real­schu­le sol­len Flucht­tü­ren, bzw. Flucht­fens­ter am Ende der Stich­flu­re oder der Klas­sen­zim­mer, zu den ange­bau­ten Flucht­trep­pen füh­ren. Die Flucht­trep­pe der Real­schu­le führt über einen Steg und zwei wei­te­re Trep­pen­läu­fe außer­dem auf das Dach der Real­schu­le. Auch die bei­den Leh­rer­zim­mer wer­den durch eine Flucht­trep­pe ergänzt, die mit einem Steg an die Dach­ter­ras­se im 1. OG anschließt.

Die Stütz­kon­struk­ti­on der Trep­pen wird als Rah­men mit einem hori­zon­ta­len Abschluss
nach oben geführt und rahmt die flä­chig ver­klei­de­ten Trep­pen­läu­fe, die dahin­ter als skulp­tu­ra­les Band nach oben lau­fen. Der not­wen­di­ge Zugangs­schutz rückt dabei in den Hin­ter­grund und schützt jeweils den unters­ten Trep­pen­lauf oder im Fal­le der Flucht­trep­pe des Leh­rer­zim­mers, die gesam­te Trep­pe als Einhausung.

Die Bau­aus­füh­rung ist ab Janu­ar 2026 geplant.

Die Flucht­trep­pe des Gym­na­si­ums auf der Nordseite
Die Flucht­trep­pe der Leh­rer­zim­mer auf der Westseite

WC-Kern-Sanie­rung, Schul­zen­trum Walldorf

Einer der fer­ti­gen WC-Ker­ne des Gymnasiums

Anlass der Sanie­rung sind die in die Jah­re gekom­me­nen WC-Anla­gen im Haupt­ge­bäu­de des Schul­zen­trum Wall­dorf. Die teil­wei­se noch aus dem Bestand der 1970er-Jah­re stam­men­den Rohr­lei­tun­gen sol­len dabei zusam­men mit den WC-Räu­men erneu­ert werden.

Die Schwie­rig­keit der Sanie­rung bestand vor allem in den beschränk­ten Platz­be­din­gun­gen des Bestands, da die grund­sätz­li­che Anord­nung der Anla­gen wei­ter­hin erhal­ten blei­ben soll. Zu der klas­si­schen Mäd­chen/­Jun­gen-Auf­tei­lung sol­len zusätz­lich zwei gen­der­neu­tra­le Toi­let­ten im Erd­ge­schoss ange­bo­ten werden.

Die WCs erhal­ten raum­ho­he, sta­bi­le Kabi­nen­trenn­wän­de, die durch Türen mit offe­nen Ober­lich­tern ergänzt werden. 

Anders als bis­her, wer­den die Uri­na­le der Jun­gen WCs in abschließ­ba­ren Kabi­nen ange­ord­net, um den Schü­lern mehr Pri­vat­sphä­re zu geben. Die Wasch­be­cken der Vor­räu­me wer­den als Wasch­rin­ne mit jeweils drei Wasch­plät­zen zusam­men­ge­fasst. Dazu wer­den groß­for­ma­ti­ge Spie­gel eingesetzt.

Die von uns neu geplan­ten WCs sol­len sich in das aktu­el­le Gestal­tungs­kon­zept des in der Ver­gan­gen­heit teil­wei­se sehr über­form­ten Gebäu­des ein­fü­gen. Durch einen zeit­lo­sen Ent­wurf und lang­le­bi­ge Mate­ria­li­en, hof­fen wir, dass die WCs dem Schul­zen­trum noch min­des­tens die nächs­ten 30 Jah­re die­nen werden.

Abbruch­ar­bei­ten der WC-Kerne 
Abge­schlos­se­ne Flie­sen­ar­bei­ten im 3. Bauabschnitt
Ein­gangs­ele­ment des Bestandes
Neu geplan­tes Eingangselement

Die Ein­gangs­ele­men­te erhal­ten eine far­bi­ge Ver­tä­fe­lung aus beschich­te­tem Holz­werk­stoff in den Far­ben Grün und Blau für Real­schu­le und Gym­na­si­um, in die die Was­ser­spen­der und Spül­be­cken inte­griert sind, die in jedem Geschoss ein­mal benö­tigt werden.

Die Bau­ab­schnit­te 1 und 2 wur­den bereits über­ge­ben und sind in Betrieb. Bau­ab­schnitt 3 und 4 sind zur Zeit in Bearbeitung. 

Gestal­tung der WC-Vor­räu­me der Realschule 

Erwei­te­rung Gemein­schafts­schu­le Obrigheim

Teil­nah­me am Realisierungswettbewerb 

Die durch den drin­gen­den Erwei­te­rungs­be­darf der bestehen­den Gemein­schafts­schu­le zur Dis­po­si­ti­on gestell­ten Bestands­ge­bäu­de wer­den von uns durch einen fla­chen, fast qua­dra­ti­schen Bau­kör­per ersetzt. Das Gelän­de im ent­stan­de­nen Zwi­schen­raum wird so weit abge­senkt, dass der Zugang zum bis­he­ri­gen Unter­ge­schoss des Haupt­ge­bäu­des mög­lich wird. Der Schul­hof ermög­licht eine direk­te fuß­läu­fi­ge Ver­bin­dung zwi­schen Süd und Nord. Die Haupt­ein­gän­ge zu Haupt­ge­bäu­de und Neu­bau sind rechts und links dem Pau­sen­hof zuge­wandt und bil­den nun eine kla­re Adresse.

Der bis­her nicht genutz­te Innen­hof im Bestands­ge­bäu­de wird ent­fernt und ein­ge­haust. Dadurch wird die Hüll­flä­che des Gebäu­des redu­ziert und ein Atri­um mit Sitz­trep­pe geschaf­fen, wel­ches als Begeg­nungs­raum dient und als Aula genutzt wer­den kann. Nach Süden hin wird das Haupt­ge­bäu­de durch ein Pen­dant zum nörd­li­chen Anbau mit Klas­sen­zim­mern erwei­tert. Die­se wird in Stahl­be­ton errich­tet und mit einer Kern-gedämm­ten Klin­ker­fas­sa­de beklei­det. Mit zwei innen­lie­gen­den, not­wen­di­gen Trep­pen­häu­sern mit Aus­gän­gen im UG, schaf­fen wir die frü­her oder spä­ter not­wen­di­ge brand­schutz­mä­ßi­ge Ertüchtigung .

Alle wei­te­ren Funk­tio­nen der Schu­le wer­den in einem Neu­bau mit Sport­hal­le, Nach­mit­tags­be­treu­ung und Fach­klas­sen zusam­men­ge­fasst. Die­ser ist über einen Steg in zwei Ebe­nen mit dem Haupt­ge­bäu­de ver­bun­den. Der klei­ne Innen­hof im EG und 1. OG mit Dach­gar­ten, dient als Auf­ent­halt, Unter­richt und Aus­stel­lun­gen.
Der Neu­bau wird im Sin­ne des sor­ten­rei­nen Bau­ens kon­stru­iert und besteht aus einer Stahl­be­ton­kon­struk­ti­on im UG und EG, sowie einer Holz­kon­struk­ti­on im 1. OG mit Holz-Beton-Ver­bund­de­cken. Das Flach­dach erhält eine exten­si­ve Begrü­nung und Photovoltaik. 

Fach­schul­zen­trum Brauerei

Die Stu­die unter­sucht den Bau eines Fach­schul­zen­trums auf dem Gelän­de einer ehe­ma­li­gen Braue­rei in Karlsruhe. 

Das Brau­ge­bäu­de mit ca. 100,00 m Län­ge und 30,00 m Brei­te wur­de 1898 mit einem ca 6,50 m tie­fen Gewöl­be­kel­ler und einer ca. 3,50 m hohen Auf­schüt­tung errich­tet. Die Abfüll­hal­le befin­det sich im 1. Ober­ge­schoss, 3,50 m über dem Gelän­de und wur­de 1964 gemein­sam mit dem eben­erdi­gen Fla­schen­kel­ler erneuert.

In Höhe der Abfüll­hal­le wird ein Geschoss aus Stahl­be­ton als Last­ver­tei­ler mit ca. 18 m Brei­te gebaut. Dar­auf wer­den drei Geschos­se in Holz­bau­wei­se aufgesetzt.

Der Ent­wurf nutzt dabei den bestehen­den Grund­riss der alten Fla­schen- und Brau­kel­ler in den Unter­ge­schos­sen, und setzt die­se nach oben hin fort. Dabei ent­spricht die Grund­struk­tur der Ton­nen­ge­wöl­be mit 10,50 m Achs­ab­stand genau der Achs­brei­te der Klas­sen­zim­mer in den auf­ge­setz­ten Geschossen.

Die Außen­wän­de der Abfüll­hal­le aus den 1960er Jah­ren blei­ben als his­to­ri­schen Struk­tu­ren erhal­ten, was sowohl funk­tio­na­le als auch ästhe­ti­sche Grün­de hat. Es ent­steht ein umlau­fen­der Außen­raum zwi­schen dem Fach­schul­ge­bäu­de und den alten Hallenwänden.

Im Beton­ge­schoss ent­steht neben einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis auch eine mul­ti­funk­tio­na­le Hal­le mit ca. 900 m² Nutz­flä­che. In den drei Holz­ge­schos­sen wer­den die drei Fach­schu­len untergebracht. 

Die Fas­sa­de nimmt mit ihrem stren­gen ver­ti­ka­len Ryth­mus das Ras­ter der Klas­sen­räu­me von 3,50 m auf. Die Fens­ter sind bewusst ein­fach gehal­ten und mit tie­fen Lai­bun­gen so ange­legt, dass sie eine Eigen­ver­schat­tung haben, sodass im Sin­ne des ein­fa­chen Bau­ens auf einen außen­lie­gen­den Son­nen­schutz ver­zich­tet wer­den kann. Die Fas­sa­de ist in Tei­len gebäu­de­hoch begrünt.

Die Stu­die zeigt, wie durch die Inte­gra­ti­on des Bestan­des ein nach­hal­ti­ges und respekt­vol­les Kon­zept ent­steht, das den Anfor­de­run­gen eines zeit­ge­mä­ßen Fach­schul­zen­trums gerecht wird.

Ent­wurf für ein Landhaus

Vor eini­gen Jah­ren wur­den wir mit der Ent­wick­lung einer Alter­na­ti­ve zum Ent­wurf eines Fer­tig­haus­her­stel­lers beauf­tragt. Auch wenn die­ser letzt­end­lich nicht rea­li­siert, son­dern in abge­wan­del­ter Form durch den Fer­tig­haus­her­stel­ler umge­setzt wur­de, haben wir uns den­noch dafür ent­schie­den, unse­ren Ent­wurf für ein Land­haus zu visua­li­sie­ren, um damit unse­re Ent­wurfs­ideen zu erkun­den und hier zu teilen.

Der Ent­wurf redu­ziert das Haus auf sei­ne Grund­form und zeich­net sich durch einen ein­fa­chen und funk­tio­na­len Grund­riss aus, der sich auch in der mini­ma­lis­ti­schen Gestal­tung widerspiegelt.

Wir freu­en uns dar­auf, in der Zukunft ähn­li­che Pro­jek­te umzu­set­zen, die unse­re Lei­den­schaft für gute Archi­tek­tur weiterführen.

Pfle­ge­heim Walldorf

Teil­nah­me am Realisierungswettbewerb

Die geplan­te städ­te­bau­li­che Kan­te der drei­stö­cki­gen Wohn­be­bau­ung ent­lang der Bür­ger­meis­ter-Wil­lin­ger-Stra­ße erfährt durch den Knick am Asto­ria-Krei­sel und den dar­an ange­schlos­se­nen Park­platz eine Zäsur. Auf der west­li­chen Sei­te des Wett­be­werbs­ge­bie­tes bil­det die zwei­zei­li­ge Wohn­be­bau­ung mit ihrer kreis­för­mi­gen Anord­nung eine Art Endpunkt. 

Durch die zen­tra­le Erschlie­ßung der drei Wohn­grup­pen im Erd­ge­schoss ergibt sich für uns eine stern­för­mi­ge Anord­nung, die als städ­te­bau­li­che Ver­mitt­lung die­nen soll. 

Unser Ent­wurf rich­tet sich ent­lang des süd­li­chen Grün­zu­ges aus und bezieht sich auf die dor­ti­ge Bebau­ung. Der nord-west­li­che Flü­gel wird recht­wink­lig dazu ange­ord­net und unter­teilt das Grund­stück in meh­re­re Grün­räu­me, die als Ein­gangs­park oder Gär­ten fun­gie­ren. Alle Zim­mer haben so einen eige­nen Grün­raum vor dem Fenster. 

Die Inne­re Auf­tei­lung folgt dem vor­ge­ge­be­nen Prin­zip der zen­tra­len Erschlie­ßung und stellt einen begrün­ten Licht­hof in den Mit­tel­punkt, um den sich die drei Flü­gel mit den Wohn­grup­pen anreihen. 

Die Grup­pen­räu­me für Woh­nen und Essen öff­nen sich in die Flu­re, zum Licht­hof und zu den Gär­ten hin und die gro­ßen Räu­me im Erd­ge­schoss öff­nen sich eben­falls zu den Gärten. 

Die Senio­ren­woh­nun­gen glie­dern sich – wie das Pfle­ge­heim auch – um einen zen­tra­len, gemein­schaft­li­chen Ort in der Mit­te des Staf­fel­ge­schos­ses. Die Erschlie­ßung erfolgt vom zen­tra­len Auf­gang aus über Lau­ben­gän­ge. Auf den Dach­flä­chen bie­tet sich Platz zum urba­nen Gärt­nern, Fei­ern, Tref­fen auf pri­va­ten und halb­öf­fent­li­chen Terrassen.

Die Fas­sa­de haben wir bewusst ein­fach und klar gestal­tet. Das ver­wen­de­te Holz ver­leiht dem Pfle­ge­zen­trum die gewünsch­te Wohn­lich­keit. Die Nut­zung als Woh­nung ist klar durch die qua­dra­ti­schen Fens­ter außen erkenn­bar und der Ein­gang und die Grup­pen­räu­me erhal­ten eine raum­ho­he Ver­gla­sung mit davor­ge­stell­ten, begrün­ten Bal­ko­nen und glie­dert damit die gro­ße Baumasse.

Auf den tra­gen­den Voll­holz­wän­den und inne­ren Stahl­be­ton­stüt­zen lie­gen Stahl­be­ton­de­cken mit genü­gend ther­mi­scher Spei­cher­mas­se. Für die Aus­stei­fung sor­gen mas­si­ve Trep­pen­häu­ser und Auf­zug­schäch­te aus Stahl­be­ton. Die inne­re Ske­lett­bau­wei­se sorgt für die not­wen­di­ge Fle­xi­bi­li­tät bei einer zukünf­ti­gen Nutzungsänderung. 

Wohn- und Geschäfts­be­bau­ung – Karls­ru­he, Schwindstraße

Die expres­siv gestal­te­te Ecke Schwind- und Stein­häu­ser­stra­ße wird zum Erken­nungs­zei­chen die­ser mehr­ge­schos­si­gen Wohn­an­la­ge Karls­ru­her Wes­ten im Bereich des Zen­trums für Kunst- und Medi­en­wis­sen­schaf­ten ZKM. Außer 87 ver­schie­den geschnit­te­ner Woh­nun­gen ent­hält die Anla­ge auch im Erd­ge­schoß zwei
Gewer­be­ein­hei­ten.

LageStein­häu­ser- / Schwind­stra­ße
76135 Karls­ru­he
Pla­nung und BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he
Freie Archi­tek­ten BDA
Bau­zeit1998–2001
Flä­che8.955 m²
Raum38.973 m³

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011

Schwes­tern­woh­nun­gen St. Vin­cen­ti­us-Ver­ein – Karlsruhe

In einem vor­wie­gend von Ver­wal­tungs­ge­bäu­den Schu­len und dem Vin­cen­ti­us-Kran­ken­haus genutz­ten Gebiet im Wes­ten Karls­ru­hes defi­niert das Schwes­tern­wohn­heim die Ecke Süd­end- und Steinhäuserstraße.

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011

LageSüd­endstra­ße 58,
76135 Karls­ru­he
Pla­nung und BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he 
Freie Archi­tek­ten BDA       
mit Dipl.-Ing. Ingo Post (Bau­lei­tung)     
Bau­zeit1992–1993
Flä­che2.783 m²
Raum7.925 m³

Stadt­wer­ke Karls­ru­he, Ver­sor­gungs­be­trie­be, Tech­ni­scher Bereich

LageDax­lan­der Stra­ße 72
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe 
Bau­zeit1976 – 1977
Flä­che12.585 m²
Raum62.816 m³

Regio­na­les Rechen­zen­trum Freiburg

Bau­herrKom­mu­na­ler Ver­sor­gungs­ver­band Baden-Württemberg
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe 
Bau­zeit1976 – 1978
Flä­che5.015 m³
Raum16.790 m³

Stadt­wer­ke Karls­ru­he, Ver­sor­gungs­be­trie­be, Bürogebäude

LageDax­lan­der Stra­ße 72
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe 
Bau­zeit1975 – 1977
Flä­che18.994 m²
Raum76.651 m³

Büro­ge­bäu­de Karlsruhe

LageDax­lan­der Stra­ße 74
Bau­herrKom­mu­na­ler Ver­sor­gungs­ver­band Baden-Württemberg
Pla­nung und BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe 
Bau­zeit1974 – 1976
Flä­che13.488 m²
Raum47.440 m³

Rheu­ma-Kur­kli­nik Säckingen

Bau­herrSana­to­ri­ums­be­trieb GmbH Säckingen
Pla­nung und BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe 
Bau­zeit1974 – 1977
Flä­che12.700 m²
Raum40.950 m³

IBM Nie­der­las­sung Nürnberg

LageNürn­berg Langwasser
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe
Bau­zeit1974 – 1975
Flä­che7.837 m²
Raum27.900 m³

Ver­wal­tungs­ge­bäu­de IBM – Karlsruhe

Im Auf­trag des Bau­trä­gers Roland Ernst ent­stand die­ses kubi­sche Ver­wal­tungs­ge­bäu­de für die IBM Deutsch­land mit Büro­flä­chen für ins­ge­samt 550 Mit­ar­bei­ter, einer Cafe­te­ria mit 100 Sitz­plät­zen, sowie 160 zuge­hö­ri­gen Park­plät­zen an einer Karls­ru­her Einfallstraße.

LageAm Rüp­pur­rer Schloß 1
76199 Karls­ru­he
Pla­nung und BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karls­ru­he Freie Archi­tek­ten BDA
Bau­zeit1972 – 1973
Flä­che7.317 m2
Raum35.400 m3

Fotos von Wil­fried Dechau, 2011

Joss-Fritz-Schu­le Untergrombach

Bau­herrGemein­de Untergrombach
Pla­nung und BauaufsichtWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe
Bau­zeit1968 – 1969
Raum9.547 m³

Erzie­hungs­wis­sen­schaft­li­che Hoch­schu­le Land­au i.d.Pf., 1. Preis Wett­be­werb 1961

Bau­herrLand Rhein­land-Pfalz
Pla­nung und BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe 
Bau­zeit1965 – 1967

Wald­schu­le Walldorf

Bau­herrStadt Wall­dorf
Pla­nung und BauleitungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe
Bau­zeit1964 – 1968
Raum26.175 m³

Grund­schu­le Edenkoben

Bau­herrStadt Edenk­o­ben
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe 
Bau­zeit1964 – 1966

Staats­thea­ter Karls­ru­he, 1. Preis Bau­wett­be­werb 1962

Albert-Ein­stein-Gym­na­si­um Frankenthal

Bau­herr Stadt Fran­ken­thal
Pla­nungWerk­ge­mein­schaft Karlsruhe 
Bau­zeit1958 – 1960
Raum44.000 m³