Ortsmitte Ötigheim

Teilnahme am städtebaulichen Ideen- und hochbaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb.
Ortsmitte
Im Bereich der Ortsmitte wird der zentrale Festplatz durch die Ausbildung klarer Platzkanten präzisiert und aufgewertet. An seinem nördlichen Ende wird er durch eine Pergola zu den Privatgärten begrenzt – als Pendant zum Brunnen – verbunden mit einer zentralen Blickachse. Die mittlere Baumreihe wird verdoppelt und gliedert den Platz in Zonen.
Der Durchgang zwischen Antonihaus und dem historischem Schuppen wird geöffnet, um eine Promenade von der Aloisstraße über den Schulhof, den Antonigarten, den Festplatz und den Spielplatz bis hin zur
Wilhelm-Tell-Straße zu schaffen.



Rathaus und Antonihaus
Das Rathaus bleibt in seiner historischen Substanz erhalten; ebenso das Antonihaus.
Zwischen Altbau und Antonihaus entsteht ein flacher Baukörper, der
als neues Entrée dient und durch einen vorgelagerten Platz eine klare Adressbildung an der Schulstraße schafft. Die Schulstraße wird ebenso in die Platzgestaltung eingebunden und verbindet Rathaus, Antonihaus und Schule miteinander.
Das Dach des Flachbaus schwebt über dem gläsernen Erdgeschoss, welches als Foyer mit Eingängen zu zwei Seiten fungiert.
Das Antonihaus wird als unabhängiges Kinder- und Jugendzentrum genutzt, bietet
aber auch Potenzial für eine zukünftige Erweiterung des Rathauses mit interner
Anbindung über den Flachbau.
Mehrzweckhalle
Die geplante Neugestaltung der Mehrzweckhalle sieht den Erhalt und die Einfassung des bestehenden Hallenbaus durch einen umlaufenden Flachbau mit Arkaden vor.
Die TGÖ-Gaststätte erhält einen überdachten Bereich, der dem Gebäude ein einheitliches Erscheinungsbild verleiht. Gleichzeitig entsteht eine klare Adresse am Festplatz, mit
direktem Bezug zum Rathaus. Eine funktionale Trennung zwischen dem Besucherzugang sowie den separaten Eingängen für Sportler und Künstler sorgt für
eine bessere Organisation und Orientierung im Gebäude.


