Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he mit Chris­ti­an Kan­dzia (3. v. l.) bei der Aus­stel­lung „Bau­en für eine offe­ne Gesell­schaft“ über über Leben und Werk von Gün­ter Behnisch. 

Am Frei­tag, den 16. Sep­tem­ber 2022 hat­ten wir mit der Werk­ge­mein­schaft Karls­ru­he unse­re Büro­ex­kur­si­on nach Stutt­gart zur Aus­stel­lung über Gün­ter Beh­nisch „Bau­en für eine offe­ne Gesell­schaft“. Beson­ders haben wir uns über die Füh­rung von Chris­ti­an Kan­dzia gefreut und das anschlie­ßen­de, per­sön­li­che Gespräch.

Herr Kan­dzia hat an vie­len der Gebäu­de von Beh­nisch und Part­ner mit­ge­wirkt und war dabei unter ande­rem für die Farb­kon­zep­te zustän­dig. Mit sei­nen Foto­gra­fien hat er die Gebäu­de doku­men­tiert. Es war sehr span­nend und inspi­rie­rend, sei­nen Erzäh­lun­gen zur Ent­ste­hung der Gebäu­de zuzu­hö­ren. Es wur­de wohl damals sehr viel mehr bau­be­glei­tend geplant und mit der Bau­herr­schaft und den Hand­wer­kern gemein­sam ent­wi­ckelt, wäh­rend man im Roh­bau stand. So ent­stand die Farb­be­schich­tung der Adler­wand im Bon­ner Bun­des­tag durch per­sön­li­chen Ein­satz von Herrn Kandzia.

Das Fazit, was wir dar­aus mit­neh­men: Man muss sich als Archi­tekt auch wie­der mehr bei der Pla­nung trau­en und viel­leicht auch selbst mal Hand anlegen.